5 unverzichtbare WordPress Plugins für 2020

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Das beliebteste und auch bekannteste Content Management System (CMS), das aktuell auf dem Markt verfügbar ist, ist WordPress. Das User-CMS bietet die Möglichkeit durch eine fast unbegrenzte Anzahl an Plugins (Erweiterungen) den Funktionsumfang deutlich zu erweitern. So können zum Beispiel Webshops mit dem Plugin WooCommerce umgesetzt werden.
Aber diese große Zahl an unterschiedlichen Plugins der verschiedensten Anbieter bringen ein großes Problem mit sich: Welches Plugin ist besonders wichtig und welches bringt mich wirklich weiter? Gibt es Plugin, die man als Website Besitzer wirklich braucht? Alle wichtigen Plugins, die für das Jahr 2020 unverzichtbar sind, finden Sie hier.


  1. YoastSEO – OnPage-SEO für Ihre WordPress Website
  2. Elementor – Themes waren gestern, Page Builder sind die Zukunft
  3. WooCommerce – Der Allrounder für den WordPress Webshop
  4. Cookie Note – DSGVO konformes Hinweisbanner
  5. All in One WP Migration – Backups bequem erstellen und ganze Websites in Sekunden migrieren

1. YoastSEO – OnPage-SEO für Ihre WordPress Website

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist einer der wichtigsten Wege, um langfristig neue Kunden in Suchmaschinen zu gewinnen. Im Gegensatz zur SEA (Search Engine Advertising) schafft man es mit einer guten Optimierung der Website/ des Webshops langfristig neue Kunden zu gewinnen.
Mit Hilfe des SEO-Plugins YoastSEO können Sie wichtige OnPage Optimierungen, wie das Ergänzen von META-Daten und das Anpassen von Google-Titeln, direkt im WordPress Editor anpassen. Diese Daten sind notwendig, um das SERF darzustellen. Dies ist das Suchmaschinen-Ergebnis, das angezeigt wird, wenn eine Suche ausgeführt wird. Gerade mit einem aussagekräftigen Suchmaschinen-Vorschau-Text kann man sich deutlich von den Wettbewerbern abheben und die CTR (Click-Through-Rate) verbessern.
Neben diesen wichtigen Meta-Daten und Suchmaschinen-Titeln bietet YoastSEO auch die Möglichkeit, die inhaltliche Optimierung zu verbessern. Das Plugin bietet die Option, Daten über das Vorkommen von Keywords und Optimierung des Textes im Ganzen zu generieren.
Das Plugin bietet eine Free-Version, sowie eine Premium-Version im jährlichen Abo-Modell.


2. Elementor – Themes waren gestern, Page Builder sind die Zukunft

Themes sind vor allem eins, eingeschränkt in der Individualisierbarkeit. Sie bieten häufig wenig Komfort, wenn es darum geht einzelne Seiten frei zu gestalten. Abhilfe schaffen sogenannte Page Builder, mit denen man direkt im Frontend der Website das Design anpassen oder ein völlig neues Design gestalten kann.
Der unserer Meinung nach beste Page Builder ist der Elementor Page Builder. Als Erster bietet dieser die Möglichkeit, die gesamte Seite direkt per Drag&Drop zu bearbeiten und Designs bequem und schnell zu ändern.

In der Pro-Version wird Elementor sogar zum Allroundtalent für jeden Webdesigner oder jede Agentur. Die Pro-Version bietet die Möglichkeit, ein eigenes Design zu erstellen und Header, Footer, Menüs und Seiten/Post Templates zu erstellen und beliebig zu positionieren. So können zum Beispiel Landingpages bequem mit dem Editor erstellt werden, ohne das „Standard“ Menü umständlich auszublenden oder das gesamte Design der Landingpage manuell zu coden.
Auch für dieses Plugin gibt es mittlerweile ein breites Spektrum an Extras, die zusätzliche Optionen oder Vorlagen liefern und so das Erstellen und Bearbeiten von Seiten und Inhalten noch individueller werden lassen, ohne einen enormen Coding-Aufwand zu benötigen.


3. WooCommerce – Der Allrounder für den WordPress Webshop

Viele Agenturen sagen noch immer, dass man einen Shop nicht auf einem WordPress CMS System aufbauen sollte. Nach unserer Meinung kann man eine so generelle Antwort nicht geben. Was fest steht ist, dass WordPress ursprünglich ein Blog-CMS war und eine Nutzung als Webshop nicht der eigentliche Sinn war. Durch die Erweiterung mit WooCommerce ist diese Beschränkung allerdings nicht mehr gegeben. Gerade für Gründer und/oder kleinere Webshops eignet sich WooCommerce, da es einfach zu verwalten ist und keine großen Vorkenntnisse verlangt. Mit wenig zusätzlichem Aufwand lässt sich eine Website auf WordPress Basis zu einem vollwertigen Webshop erweitern und man kann so seine eigenen Produkte online vertreiben. Durch weitere Extras lässt sich auch der Funktionsumfang von WooCommerce noch zusätzlich erweitern.


Die Datenschutzgrundverordnung der EU hat viele Websitebetreiber in letztes Jahr auf Trab gehalten. Inzwischen ist sie zum Alltag geworden und so sollte mittlerweile jede Website mit einer Datenschutzerklärung und einem Hinweisbanner ausgestattet sein. Nach dem letzen EuGH-Urteil ist nun auch noch einmal zusätzlich klar geworden, wie so ein Hinweis auszusehen hat und wie die Zustimmung zur Nutzung von Cookies eingeholt werden muss. In jedem Fall sollten alle Website-Betreiber noch einmal prüfen, ob sie die Vorgaben des EuGHs erfüllen oder hier nachgebessert werden muss.


5. All in One WP Migration – Backups bequem erstellen und ganze Websites in Sekunden migrieren

Ein BackUp zu erstellen sollte mittlerweile eine Selbstverständlichkeit darstellen, viele Hosting-Anbieter stellen diesen Service inzwischen kostenlos zur Verfügung. Allerdings sind BackUps des gesamten Webservers oder Webspaces nicht zwangsläufig die beste Lösung. Die Erstellung von eigenen Hosting-unabhängigen Backups kann viel Zeit und Ärger ersparen und bietet deutlich mehr Komfort. All in One-WP-Migration bietet Ihnen hier das komplette Paket. Es ermöglicht Ihnen die Erstellung von Backups direkt aus dem WordPress System heraus und auch das Migrieren ganzer Websites. Die mit dem Plugin erstellen Backups können direkt heruntergeladen und mit der eingebauten Import-Funktion sofort auf einem neuen oder anderen WordPress System importiert werden. So können Sie zum Beispiel Ihre bestehende Website exportieren und bequem zu einem neuen Hoster migrieren oder in einem lokalen System ein neues Design erproben und es später in einem Arbeitsschritt migrieren.
Auch bei diesem Plugin gilt: die Basisversion mit dem Import und Export der Daten ist kostenlos, lediglich bei der Größe der exportierten Archive gibt es eine Begrenzung. Sollen umfangreichere Seiten exportiert werden oder will man den Export nicht unbedingt lokal herunterladen, sondern direkt in einer Cloud sichern, dann empfehlen sich die kostenpflichtigen Erweiterungen. Durch den einmaligen Kauf einer oder aller Erweiterungen, können Sie Daten in unbegrenzter Größe exportieren und umgehend in einen der vielen unterstützten Cloud-Diensten exportieren. Der Vorteil der kostenpflichtigen Erweiterung liegt aber vor allem in der Automatisierung der BackUps. So kann eingestellt werden, in welcher Häufigkeit automatische BackUps erstellt und direkt in die Cloud geladen werden sollen. Dies spart viel Zeit und gibt Ihnen als Seiteninhaber zusätzliche Sicherheit.

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